Die Eurochequekarte kann auf verschiedene Arten abgerechnet werden, die alle Vor- und Nachteile haben.
electronic-cash ist das von der deutschen Kreditwirtschaft bevorzugte Verfahren. Der Kunde gibt seine Geheimzahl ein und muß nicht mehr unterschreiben. Jede Zahlung wird auf Kartensperre, Überschreiten des täglichen / wöchentlichen Verfügungsrahmens und die Geheimzahl (PIN) geprüft. Dabei wird entweder der Chip auf der Karte oder - falls der Chip nicht funktioniert - ersatzweise der Magnetstreifen ausgelesen.
Der Händler bezahlt für die Nutzung des electronic-cash Systems 0,3%, mindestens jedoch 0,08 € (Tankstellen haben Sonderkonditionen) vom Umsatz an die Kreditwirtschaft, die dafür eine Zahlungsgarantie gewährt.
electronic-cash ist das einzige Verfahren (neben der Geldkarte), das eine offizielle Zahlungsgarantie der deutschen Kreditwirtschaft bietet.
Der Verfügungsrahmen ist von Bank zu Bank unterschiedlich; meist werden jedoch 2.000,- € je Tag eingeräumt.
Die Autorisierungsgebühren werden über den Netzbetreiber einmal monatlich, meist gemeinsam mit der Rechnung für den Netzbetrieb, abgerechnet. Der Netzbetreiber muß diese Entgelte sofort mit der Kreditwirtschaft abrechnen.